Auf der Pferderennbahn von Meydan hat der vierjährige Hengst Arrogate erwartungsgemäss den 22. Dubai World Cup gewonnen, mit einer Preissumme von 10 Millionen Dollar das am zweithöchsten dotierte Galopprennen der Welt nach dem im Januar in Florida erstmals ausgetragenen Pegasus World Cup mit 12 Millionen Dollar. Schon in jenem Rennen hatte der Sieger ja Arrogate geheissen, der zuvor auch die Travers Stakes und die Breeders‘ Cup Classic gewann und sich nun insgesamt zum siebenten Mal in Folge durchsetzte. Sein gewonnenes Preisgeld beträgt damit über 26 Millionen Dollar. Im Sattel hatte Jockey Mike Smith aber noch einige Arbeit, war der von Bob Baffert trainierte Schimmel doch langsam gestartet und machte erst in der Zielgarden den entscheidenden Boden gut. Der Vierjährige war als Jährling für 560’000 Dollar für die Juddmonte Farms des saudiarabischen Prinzen Khalid Abdullah ersteigert worden. Gezüchtet wurde Arrogate (von Unbridled’s Song) als Erstling aus der Black-Typ-Siegerin Bubbler (von Distorted Humor; Enkelin der US-Champion-Zweijährigen Meadow Star) in Kentucky von der Clearsky Farms, einem Gestüt der in der internationalen Vollblutzucht bekannten irischen Familie Cleary. Wie der Sieger reisten auch der zweitklassierte Gun Runner und der drittklassierte Neolithic aus den USA an. Denn seit die Bahn in Meydan wieder ein «Dirt Track» ist, also eine Sandbahn nach US-Muster, sind die Amerikaner wieder mit von der Partie und in prominenter Rolle. Anfänglich war in Meydan eine Tapeta-Bahn ausgerollt worden, eine für die Gesundheit der Pferde vorteilhafte Unterlage, deren Eigenschaften indes jenen einer Grasbahn ähneln. Deshalb galten an Grasbahnen gewohnte Galopper aus Europa als bevorteilt.
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