Wie Frauenfeld und St. Gallen könnte auch der Horse Park Dielsdorf ein möglicher Standort für ein Ostschweizer Pferdezentrum werden. Ob es für diese Region, wo gut ein Drittel der Equiden in der Schweiz lebt, überhaupt einmal ein Pferdezentrum geben wird, ist allerdings noch offen. Über was die Delegierten an der Jahresversammlung des Ostschweizer Pferdesportverbandes OKV Anfang Dezember abzustimmen haben, wird den Vereinen im November unterbreitet, nachdem OKV-Präsident Michael Hässig auch die Vertreter der möglichen Standorte Frauenfeld und St. Gallen informiert haben wird. Weil die Verantwortlichen in St. Gallen dieses Jahr noch keine konkreten Pläne vorlegen können, geht das Projekt Ostschweizer Pferdesportzentrum möglicherweise in die Verlängerung. Für Stadt und Kanton St. Gallen liessen sich solch weittragnde Entscheide nicht so schnell erreichen. Diskutiert wird aber auch, ob es überhaupt ein Zentrum braucht bei der recht grossen Zahl guter Pferdesportanlagen. Ungeachtet der Entwicklungen in der Ostschweizer Pferdesportszene geht es mit dem für 2 Mio. Franken veranschlagten Ausbau im Horse Park Dielsdorf zügig voran. Erstellt sind bereits eine Remise und die westlich der Tribüne gelegenen 34 Gastboxen, die sich unter anderem im Rahmen der 25. Suisse Elite Fohlenauktion auch schon bestens bewährten. Vor Wintereinbruch wird nach Auskunft von Horse-Park-Chef Anton Kräuliger auch der 25 x 65 Meter grosse und überdachte Reitplatz fertig sein. Dass der Ausbau der Anlage für «internationale und nationale Reitturniere» gut vorankommt, ist Kräuliger für die weitere Entwicklung des Horse Parks sehr wichtig. Umso mehr, weil die Nachfrage für Anlässe ständig wächst und in der Betriebsrechnung für schwarze Zahlen sorgt.
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