Nur knapp jede achte Antwort ist bei der grossangelegten Mitgliederbefragung des Schweizerischen Verbands für Pferdesport aus den sogenannten nichtorganisierten Kreisen eingegangen. Und dies, obwohl allgemein angenommen wird, dass diese Pferdesportlerinnen und -sportler den weitaus höchsten Anteil unter dem Pferdevolk ausmachen. Ob sich der Verband dennoch um diesen Bereich kümmern soll oder nicht, war in der letzten Ausgabe deshalb die Frage des Monats. Wenn auch nicht die überwältigende Mehrheit, aber doch immerhin 60 Prozent der Antworten sehen es als eine Aufgabe des Pferdesportverbands an, sich um die ganze Schweizer Pferdewelt zu kümmern. Das ist auch gut so, denn die Betreuung des Wettkampfsports ist nicht seine einzige Aufgabe, die der Verband von seinem Leitbild her zu erfüllen hat. Eigentlich schade, dass an der Basis die Arbeiten im Dachverband nicht besser bekannt sind.
Brevet fürs Gelände
Bei den Hunden sind die obligatorischen Grundkurse zwar wieder abgeschafft worden, bei den Pferden hingegen wird das Thema eines Brevets fürs Gelände gegenwärtig stark diskutiert. Unter anderem mit dem Argument, dass die Pferdebranche darauf gut vorbereitet sein will, wenn vom Staat möglicherweise die Forderung für einen Reit- und Fahrausweis kommen sollte. Was meinen Sie dazu – ist das eine Aufgabe für die Pferdebranche oder ist abzuwarten, bis der Staat mögliche Vorschriften erlässt?
Frage des Monats 6/18
Heute kann jeder mit dem Pferd im öffentlichen Raum ohne Ausweis unterwegs sein. Soll in Zukunft für Pferdesportler ein freies Bewegen im Gelände nur noch mit Brevet möglich sein?
– Ja
– Nein
Antworten bitte an:
per E-Mail an Redaktion KAVALLO | redaktion@kavallo.choder per Formular (Anonym)
Jeden Donnerstagabend erhalten Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten
ausgewählte Artikel sowie die nächsten Veranstaltungen bequem per E-Mail geliefert.