Für die erste Überraschung in Barcelona hat das Team aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gesorgt: Im kleinen Final des FEI Longines Nationenpreisfinal gewannen mit einem Total von 3 Punkten. Auf Platz zwei folgte Irland (9) vor Brasilien (11) und Spanien (15). Die frühere FEI Präsidentin Prinzessin Haya meinte zum Erfolg ihrer Reiter aus Dubai: «Ich bin so begeistert und stolz über diesen Erfolg. Die harte Arbeit der letzten Jahre und die grossen Investitionen haben sich nun ausbezahlt.» Drei der Reiter waren die letzten Monate beim Teamchef Karl Schneider in Bonn im Training, wo auch der Schwede Henrik von Eckermann seine Pferde hat.
Im grossen Final von heute Samstag liegt nach der Qualifikation vom Donnerstag Kanada mit einem Blankoresultat an der Spitze der acht Equipen. Je 4 Strafpunkte weisen die Niederlande, USA, Frankreich und Deutschland auf. Belgien, Schweden und die Schweiz mussten sich 8 Punkte anrechnen lassen. Im Schweizer Team ritten Martin Fuchs mit Clooney, Steve Guerdat mit Bianca, Werner Muff mit Daimler und Niklaus Rutschi mit Cardano CH. Als einziger ohne Abwurf kam Steve Guerdat mit Bianca am Ziel an und hat damit Aussicht auf den 50’000-Euro-Bonus, wenn er wiederum fehlerfrei bleibt. Fuchs und Muff hatten je einen Abwurf, mit 8 Punkten lieferte Rutschi das Streichresultat.
Jeden Donnerstagabend erhalten Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten
ausgewählte Artikel sowie die nächsten Veranstaltungen bequem per E-Mail geliefert.