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Sind es nun 90, 100 oder noch mehr Anfragen für die Pferde vom Hefenhofer-Skandalbetrieb? Die von überall beim Thurgauer Veterinäramt eingehenden Angebote übersteigen längst die Anzahl beschlagnahmter Pferde. Vorläufig befinden sich die beim Pferdehändler Ulrich K. abgeholten Pferde nun für mindestens zehn Tage im Armeekompetenzzentrum im Sand bei Schönbühl, wo sie auch untersucht werden. Erfreulich ist vor allem, dass viele Anfragen für Übernahmen aus Pferdesportkreisen und Hilfsorganisationen wie der Stinah-Stiftung in Trasadingen oder der Sandgrueb-Stiftung in Egg kommen. Auch die Stiftung Pro Pferd unterstützt eine Gruppe aus dem Pferdesport, die Pferde übernehmen will. Eine grosse Bereitschaft wird wichtig sein, denn mittlerweile wird klar, dass es wohl mindestens doppelt so viele Pferde sein werden wie ursprünglich angenommen wurde. 60 Pferde hätte K. aufgrund eines Teil-Tierhalteverbots bei sich haben dürfen, allein in Hefenhofen waren es schon 90.  Auf Alpen im Bünderland sollen es mindestens weitere 20 sein, wie der «Blick» heute schreibt.  

Recht scharf werden heute in verschiedenen Zeitungen die Thurgauer Behörden kritisiert. Die «Neue Zürcher Zeitung» spricht von «Schlamperei in Hefenhofen». Vor allem sei hier deutlich geworden, dass die Behörden weggeschaut und geschlampt hätten in der irrigen Annahme, das Problem löse sich ohne grosses Aufsehen von alleine, wenn es bloss auf bescheidener Flamme weiterbearbeitet werde. Dank den Aktivitäten aus Tierschutzkreisen ist das nun glücklicherweise nicht passiert. Befremdlich waren auch die Aussagen von Kantonstierarzt Witzig, die Zustände seien nicht so schlimm gewesen wie auf den mit der Anzeige zugestellten Bildern zu sehen gewesen sei. Ist es nicht tierschutzrelevant, wenn auf dem Hof noch ein Kalb, zwei Schweine und Hühner sofort getötet werden müssen? Was an der Tagung der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung in Avenches betreffend Pferdesport postuliert wurde, gilt auch hier: Mehr Paragraphen und Gesetze braucht es nicht. Nötig aber sind Leute, die schauen, dass sie eingehalten werden.

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