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pd. Nach einem Jahr voller Herausforderungen gibt es kaum eine bessere Art, das Polojahr zu starten als am glamourösesten Snow Polo Anlass der Welt: Der Snow Polo World Cup auf dem gefrorenen St. Moritzersee ist nicht nur ein Höhepunkt im St. Moritzer Eventkalender, sondern auch ein jährlicher Meilenstein in der Weltpoloszene.

Das Turnier ist 2022 völlig ausverkauft – für die VIP und Chukker Club Tickets gibt es gar Wartelisten und die St. Moritzer Hotels verkünden Rekordbuchungszahlen. Abgesehen von diesen exklusiven Tickets ist der Einlass zum Event aber im gesamten Outdoor-Bereich wie immer kostenlos.

Dem dreitägigen Turnier gingen Monate intensiver Vorbereitung voraus. Alles läuft mit Schweizer Präzision und Effizienz; die 120 aus ganz Europa angereisten Polopferde sind in luxuriösen, geheizten Stallungen untergebracht, 2’600 Tonnen Infrastruktur wurden auf dem gefrorenen St. Moritzersee verbaut, Besucher und Sponsoren fliegen von rund um den Globus ein. Die gesamte Veranstaltung ist tadellos organisiert, doch Effizienz ist hier nicht gleichzusetzen mit nullachtfünfzehn – der mondäne Anlass bietet Spannung und Abwechslung – und widerspiegelt nicht zuletzt das extravagante Naturell des Mannes, der alles möglich macht: Reto Gaudenzi, der Erfinder des Snow Polo und CEO des Turniers. Neu in diesem Jahr ist der Spielmodus mit sechs statt vier Teams und jeweils drei Spielen pro Tag.

Das Turnier begann mit der Begegnung zwischen Azerbaijan Land of Fire und Perrier-Jouët (Zweit- bzw. Drittplatzierte des letzten Turniers). Statt dem vorhergesagten Schneesturm bei minus 10 Grad gab’s einmal mehr eitel Sonnenschein; das Publikum liess sich durch ein paar gelegentliche Schneeflocken nicht beirren. Auf dem Papier schienen beide Mannschaften ebenbürtig. Aber das Team Azerbaijan Land of Fire dominierte das Spiel von Beginn weg und stand immer wieder tief in der gegnerischen Hälfte. Tito Gaudenzi schirmte erfolgreich ab und Raul Laplacette demonstrierte Snow Polo vom Feinsten, obwohl er 2022 zum ersten Mal auf Schnee spielt. Die Mannschaft Azerbaijan Land of Fire bewies die Überragenheit eines starken Viermann- Zusammenspiels, spielte effizient und mit Schach-ähnlichen Spielzügen. Eine Spitzenleistung, die sich auch im Schlusstand zeigte: den 7 Toren von Azerbaijan konnte das Team Perrier-Jouët lediglich 2½ Tore entgegenhalten.

Schweigeminute in Gedenken an Marcos Uranga und Tim Keyte

Vor dem zweiten Spiel des Tages wurde eine Schweigeminute in Gedenken an Marcos Uranga und Tim Keyte eingelegt, deren Verlust für die St. Moritzer Polofamilie sehr schmerzlich ist. Bei strahlendem Sonnenschein kam es dann zum Spiel zwischen dem amerikanischen World Polo League- Team und Clinique La Prairie. Die Amerikaner, angeführt von Marc Ganzi alias «The Cobra», unterstützt von Nic Roldan (8 Tore) und vervollständigt durch Benji Daniels und Tommy Biddle, waren auf dem Papier eine echte Bedrohung für ihre Gegner.

Nic Roldan ist blitzschnell, extravagant und schwer einzuschätzen – und somit immer wieder spannend zu beobachten. Die Frage war nur, ob er heute in Form kommen würde. Der erste Gegner war das starke Clinique La Prairie-Team unter der Leitung von Max Charlton, der hier in St. Moritz 2013, 2014, 2015 und 2020 gewonnen hat und in diesem Jahr erneut mit seinem Teamkollegen Robert Strom, dem Sieger von 2020, antritt. Der Amerikaner Dillon Bacon gibt 2022 sein Debüt in St. Moritz und ist mit seinen Top-Titeln wie dem Queen’s Cup und dem French Open sicherlich ein gern gesehener Gast. Der vierte Spieler von Clinique La Prairie ist Aristide Faggionato, der 2020 mit seinem Teamkollegen Dillon Bacon das French Open gewann und ebenfalls sein Debüt in St. Moritz gibt.

Als beide Teams sich gegenseitig abtasteten, ging Clinique La Prairie in Führung: Max Charlton dominierte, wobei er von seinen Teamkollegen gekonnt unterstützt wurde, während Dillon Bacon in den ersten Minuten des zweiten Chukkas traf. In der zweiten Halbzeit versuchte World Polo League, wieder ins Spiel zu kommen, doch Roldan konnte mit einem verwandelten Elfmeter den dritten Treffer erzielen. Dennoch kämpfte sich World Polo League zurück ins Spiel, und trotz eines Last-Minute-Treffers von Roldan reichte es nicht, so dass sich Clinique La Prairie einen entscheidenden 8½:3-Sieg sicherte, der die Dominanz des Teams untermauerte und es für den Rest des Turniers zu einem der Favoriten macht.

Mutter-Sohn-Duo

Zum Abschluss des ersten Polotages trat das Badrutt’s Palace Hotel gegen Casablanca an. Das einzigartige Mutter-Sohn-Duo Melissa (ehemalige Gewinnerin des Turniers und «Queen of Snow Polo») und Grant Ganzi bildeten zusammen mit dem 8-Goal-Kraftpaket und Schneepolo-Experten Alejandro Novillo Astrada und dem Neuankömmling in St. Moritz, Jason Crowder, ein starkes Team. Ihr Gegner war Casablanca, ein Team mit einem beeindruckenden Arsenal an Spielern, darunter der einzige 10-Tore-Spieler des Turniers, Sapo Caset, Misha Rodzianko (Russlands Spieler mit dem höchsten Handicap), British-Open-Sieger Jimbo Fewser und Ivan Romanovsky als Kapitän. Obwohl das Spiel zwischen den beiden Teams relativ ausgeglichen war, sorgten vier verschossene Strafstösse von Casablanca dafür, dass Badrutt’s während des gesamten Spiels in Führung blieb. Es war also nicht der Tag von Casablanca, und der Endstand von 4:1 sicherte Badrutt’s Palace einen Platz im morgigen Halbfinale.

Das Turnier wird am Samstag, 29. Januar, mit dem Spiel World Polo League gegen Perrier-Jouët um 11 Uhr Ortszeit fortgesetzt, gefolgt von Clinique La Prairie gegen Casablanca um 12.15 Uhr für das erste Halbfinale und zu guter Letzt treten um 14.30 Uhr im zweiten Halbfinale Azerbaijan Land of Fire und Badrutt’s Palace gegeneinander an.

Alle Partien können auf www.pololine.tv via Internet Live Stream geschaut werden.

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