«Nach dem Frauenfelder Openair reibt man sich die Augen und wundert sich über das seltsame und doppelbödige Verständnis von Naturschutz bei Armasuisse und den Verantwortlichen der Stadt Frauenfeld nach der kürzlichen Inkraftsetzung des neuen Nutzungsreglementes für die Allmend, wo Fussgänger, Reiter oder Hundeliebhaber im Namen des Naturschutzes aus den Grünzonen verbannt und auf die befestigten Wege zurückgebunden wurden», schreibt uns Christian Weber aus Winterthur. Dass die Armee sich aktiv beteilige beim Erstellen der monumentalen Bauten für das Openair, wo mit schweren Maschinen und riesigen Lastwagen die Böden innerhalb der Rennbahn wie im umliegenden Naturschutzgebiet nachhaltig beeinträchtigt würden, sei in der Logik schwer verständlich und scheine die Verantwortlichen nicht zu kümmern. Weber fragt sich deshalb: «Geniessen vielleicht ganz einfach finanzielle Argumente den Vorrang?»
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