Die Challenge in Wädenswil hatte nebst dem Pferdesport so einiges zu bieten

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Doppelsiegerin GA0940 und L1340 Anais Livia Stein und Euphoria EH. (Bild: Anna Stuppia)

Am Sonntag den 27. Juni fand bereits die zweite Challenge dieses Jahres auf der Reitanlage Geren in Wädenswil statt. Dank den weiteren Lockerungen konnten erstmals die Bodenarbeits- und Gymkhanaprüfungen durchgeführt werden. Besonders die Bodenarbeitsprüfung stiess auf grosses Interesse und war mit 11 Starterpaaren gut besetzt. Auch in den Dressurklassen durfte wieder ein Anstieg der Nennungen verzeichnet werden. Nicht nur die stetig steigenden Teilnehmerzahlen und das wachsende Interesse erfreuten die Veranstalter, sondern auch die grossartige Unterstützung ihrer Sponsoren, Inserenten und Gönnern. So durfte das CCAHS Team anlässlich der Challenge in Wädenswil, die Originalzeichnung von Anne Weber, eine Portraitstudie in Pastellkreide des weltberühmten Hengstes „El Shaklan“, erstmals ausstellen und zur Auktion anbieten. Den Erlöss der Online-Auktion darf das OK ausschliesslich für die Förderung des gerittenen arabischen Pferdes im Rahmen der Crystal Challenge einsetzen. Die Auktion läuft noch bis zum ersten Oktober 2021 und ist zugänglich für jedermann, der Arabische Pferde und Kunst liebt.

Sonnenschein, atemberaubende Aussicht und guter Pferdesport mit den edelsten aller Pferden, was will man mehr?

Früh morgens um 5.30 Uhr begann der Turniertag für das OK, unter einem traumhaft farbigen Himmel mit Aussicht auf den Zürichsee, mit den letzten Vorbereitungen. Obschon Morgenrot für gewöhnlich ein Vorbote für Regen ist, war der Tag sonnig und sehr warm, mit einer leichten Brise jedoch nicht unerträglich heiss. Um 7.30 Uhr ritt das erste Starterpaar in das Dressurviereck ein und begann die Challenge mit der ersten Prüfung, dem GA01/40. Den ersten Platz in dieser Prüfung sicherte sich Jenny Commons mit ihrem Vollblut-Araber Wallach Vicomte du Braisios. Das GA03/40 entschied Monika Schindler mit der Partbred-Araber Stute Nishnij Severnaja CH für sich, während der erste Rang im GA05/40 an den Hispano-Araber Said CH, geritten von Julia Thut ging. Ein erneuter Doppelsieg mit zwei souveränen Ritten in den Prüfungen GA09/40 und L13/40 ging an Anaïs Livia Stein mit ihrer Vollblut-Araber Stute Euphoria EH. Der Sieg im L15/40 ging erneut an den Shagya-Araber Wallach Shyro DE und Sabine Uschmann Maurer. Die Reiterpaare schienen die grandiose Aussicht über den Zürichsee, die der Reitplatz der Reitanlage Geren in Wädenswil bietet, ebenso zu geniessen wie die Zuschauer. Eine Reiterin meinte gar, sie habe die Aussicht während ihres Rittes so genossen, dass sie komplett vergass nervös zu sein und dadurch total entspannt das Programm reiten konnte. Dies wurde auch mit einem dritten Platz in der Klasse belohnt. Allgemein konnte das OK Team bei der Studie der Richterblätter einen klaren Anstieg der erreichten Prozentzahlen in den Programmen und somit einen Leistungsanstieg feststellen. Bei einigen Reiterpaaren, welche während dem letzten und diesem Jahr wiederholt teilnahmen, konnte ein gewaltiger Fortschritt beobachtet werden, der sich auch auf die Rangierungen auswirkte. Eine sehr erfreuliche Bilanz für alle Beteiligten.

Die Bodenarbeitsklasse als stärkste Klasse des Turniers

Mit 11 gemeldeten Starterpaaren erfreute sich die neu angebotene Bodenarbeitsklasse grosser Beliebtheit. Nach der Mittagspause um 14.00 Uhr sammelten sich alle Führpersonen, um den Parcours zu besichtigen. Nach dem Motto „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ bot der fantasievoll zusammengestellte Parcours viel Abwechslung und erforderte Geschick und Feingefühl von den Führpersonen und ihren Pferden. Nebst kniffligen Aufgaben für das Pferd, wie das Überqueren des Wassergrabens, Slalom auf Abstand und Sprüngen über Fässer verlangte der Parcours beim Balancieren oder Treffen der Eimer, auch einiges an Geschick der Führpersonen. Den Sieg in dieser Prüfung holte sich Lea Rohner mit ihrer Partbred-Araber Stute Zaphira Bint Ra‘is gefolgt von ihrer Mutter Annina Rohner mit Ciao V.D. Beekerheide, ebenfalls ein Partbred-Araber auf dem zweiten und auf dem dritten Rang Doris Kottmann mit dem dreijährigen Vollblut-Araber Wallach JS Basheer. Die Gymkhanaprüfung, entschieden Cindy Werner und ihr Vollblut-Araber Hengst Herkules für sich, gefolgt von der Vollblut-Araber Stute Asari Bint Grand, geritten von Annina Vögtlin auf dem zweiten und dem Shagya-Araber Wallach Joël mit Stephanie Creuzburg auf dem dritten Rang.

Ein weiterer erfolgreicher und langer Turniertag mit glücklichen Teilnehmern und Veranstaltern ging zu Ende. Viel Zeit, um sich auszuruhen bleibt jedoch nicht, die nächste Challenge wird bereits am 29. August in Oftringen stattfinden. Erstmals wird an dieser Challenge eine M-Prüfung angeboten werden. Das OK-Team ist gespannt auf diese Prüfung und freut sich auf die kommende Aufgabe.

Auf dem Bild: Doppelsiegerin GA0940 und L1340 Anais Livia Stein und Euphoria EH. (Anna Stuppia)

(Text: Christina Schläpfer)

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