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News / Pferdesport Schweiz

Erfolgreicher zweiter Rennsonntag bei strahlendem Sonnenschein

Harry the Eagle mit Skier Yves von Ballmoos gewinnt den 'Credit Suisse - GP von Silvaplana', dem Skikjoering ueber 2700 Meter, am zweiten Renntag von White Turf St. Moritz am 9. Februar 2020 in St. Moritz. (swiss-image.ch/Photo Andy Mettler) : Andy Mettler

Vor einer winterlichen Bilderbuchkulisse und bei traumhaftem Wetter lieferten sich Galopper, Traber und Skikjörer auch am zweiten Rennsonntag des White Turf spannende Rennen auf dem St. Moritzersee. Dank des hervorragenden Zustands der Bahn wurden sämtliche Läufe wieder über die Originaldistanz ausgetragen. 9’500 begeisterte Zuschauer feierten dabei neben dem eindrücklichen Sieg von Zambeso beim Skikjöring um den Credit Suisse GP von Silvaplana auch dessen Stallgefährten Notte A Roma, der zuvor das Sprintrennen für sich entschieden hatte. In der zweiten Vorprüfung des Longines 81. Grossen Preis von St. Moritz liess Ulster seiner Konkurrenz keine Chance, während Ugo de Tortière das einzige Trabrennen dominierte.

Der Schimmel Zambeso, der im vergangenen Jahr zum Skikjöring zwar angetreten war, seinen Fahrer jedoch bereits am Start verloren hatte, lief dieses Mal mit deutlich mehr Glück. Nach einem nicht allzu schnellen Start aus der äussersten Startbox holte er auf der Rennstrecke über 2’700 Meter kontinuierlich auf und erreichte mit dem Berner Adrian von Gunten an den Seilen im letzten Bogen schliesslich die Spitzengruppe. Das Team griff die führende Vienna Woods an und liess diese bis ins Ziel um fünf Längen hinter sich. Als Dritter lief November Rain über die Ziellinie.

Notte A Roma mit Start-Ziel-Sieg

In denselben graublauen Farben wie sein Stallgefährte Zambeso – beide Pferde werden in Avenches von Claudia Erni für Martina Stadelmann trainiert – hatte zuvor Notte A Roma das Flachrennen über 1’300 Meter gewonnen. Auch er musste aus der äussersten Startbox ins Rennen, doch sein Jockey Cédric Harnois beorderte ihn sogleich resolut an die Spitze – eine Position, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Dabei distanzierte er die von Hakam angeführte Konkurrenz überlegen. Favorit und Vorsonntagssieger Elmejor holte sich den dritten Rang.

Debütant Ulster überrascht die Konkurrenz

Zum GP Longines, der zweiten Vorprüfung auf den Longines 81. Grossen Preis von St. Moritz, traten acht Pferde an, darunter Berrahri, der Titelverteidiger des finalen Hauptrennens am 16. Februar. Dieser überraschte jedoch, da er – im Gegensatz zu seiner Stallgefährtin Torochica – überhaupt nicht auf Touren kam. Torochica hingegen führte das Feld vom Start weg an und sah bereits wie die Siegerin aus, als Clément Lheureux an der Innenkante den Schweizer Debütanten Ulster noch zum Sieg an ihr vorbeischob. Ulster, im Besitz der Churerin Laetitia Domenig, wird von Miro Weiss trainiert. Hinter Tolochica kam Strade Kirk als Dritter ins Ziel. Im darauffolgenden Flachrennen GP Sport Mind and Friends erlebten die Zuschauer gleich noch einen Bündner Sieg, als der Schimmel Cloud in den Farben des Stalls Weiherwiesen der Prättigauerin Veronika Jud den Favoriten Heloagain in die Schranken wies. Cloud wird in Deutschland von Yasmin Almenräder trainiert.

Ugo de Tortière trotz Startfehler

Beim einzigen Trabrennen startete Rubis du Gilet am schnellsten und sorgte an der Spitze für ein sehr zügiges Tempo. Durch einen Fehler verlor Ugo de Tortière zwar einiges an Boden, doch Fanny Homberger in dem mit Kufen ausgerüsteten Sulky überholte mit dem Favoriten Gegner um Gegner und gewann schliesslich sicher vor den beiden Vorjahressiegern Apollo San und Super Berry Chenou.

Erster Saisonsieg für Champion Dennis Schiergen

Im letzten Rennen des Tages kam der amtierende Jockey Champion Dennis Schiergen zum ersten Saisonsieg. Er ritt Renny Storm aus dem Stall Chevalex zu einem leichten Start-Ziel-Sieg gegen den Aussenseiter Swan Lake.

Dritter Rennsonntag mit den höchstdotierten Rennen in allen Disziplinen

«Einen herzlichen Dank an unser Team, das uns einen so wunderbaren zweiten Renntag ermöglicht hat. Die Stimmung sowohl auf der Bahn als auch unter unseren Gästen war einfach hervorragend», meint Thomas C. Walther, Vorstandspräsident des Rennvereins St. Moritz, und freut sich bereits auf den nächsten Sonntag: «Wir alle erwarten einen mitreissenden Finaltag.» Zu Recht, verspricht doch der 16. Februar mit den drei höchstdotierten Rennen in allen Disziplinen – dem LONGINES 81. Grosser Preis von St. Moritz (Galopp), dem Grand Prix Credit Suisse (Skikjöring) und dem Grand Prix BMW (Trab) – ein Renntag der Spitzenklasse zu werden. Die Credit Suisse Skikjöring Trophy wird am 16. Februar zudem bereits zum 30. Mal verliehen. Wer wird sich in diesem besonderen Jahr «König des Engadins» nennen dürfen? Oder werden die Zuschauer nach dem Vorjahressieg von «König» Alfredo Lupo Wolf wieder eine Königin feiern? Wer es nicht persönlich auf den St. Moritzersee schafft, kann auch den dritten Renntag per Live Stream mitverfolgen sowohl auf www.youtube.com/user/WhiteTurfStMoritz als auch auf www.whiteturf.ch.

(Medienmitteilung White Turf)

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Dies ist das Benutzerkonto von Daniela A. Caviglia, Chefredaktorin von Kavallo.

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