Diesen Beitrag teilen

News / Verschiedenes

HFP-Studie: Digitalisierung in der Pferdewirtschaft

HFP-Studie: Digitalisierung in der Pferdewirtschaft

Das HorseFuturePanel hat in 2019 um zweiten Mal nach 2016 eine Studie zum Stand der Digitalisierung in der Pferdewirtschaft durchgeführt und hierzu knapp 900 Pferdesportler um ihre Meinung gebeten. Während Pferdesportler im Rahmen ihres Kommunikationsverhaltens schon lange digital sind, wächst auch die Bedeutung der Anwendungsebene.

So können 96 Prozent der Probanden auf Kommunikationsebene etwas mit der Digitalisierung in der Pferdewirtschaft verbinden. Zumeist sind es die Informationssuche und der Informationsbezug im Internet (86 %), die digitale Vermarktung von Pferden, Reitsportprodukten und Dienstleistungen (84 %) oder die digitale Bereitstellung von Informationen (76 %). Auf Anwendungsebene sind es 87 Prozent der Probanden, die etwas mit der Digitalisierung in der Pferdewirtschaft anfangen können. Am geläufigsten ist hier die Turnierorganisation (74 %), gefolgt von der Planung und Kontrolle des Pferdetrainings (54 %) sowie der Betriebsplanung, -steuerung und -kontrolle (52 %).

Besonders wichtig ist Pferdesportlern bei dem Einsatz digitaler Anwendungen grundsätzlich eine anwenderfreundliche Bedienung (98 %), eine funktionelle, zuverlässige und sichere Software (97 %) sowie eine hohe Lebensdauer bzw. Haltbarkeit (z. B. bruchsicher, wetterfest) (87 %). Eher unwichtig sind den Probanden Design und Schnittstellen mit sozialen Medien. Allgemein wünschen sich die Probanden durch digitale Hilfsmittel eine verbesserte Übersicht über Daten und Termine, Hilfe bei der Gesunderhaltung des Pferdes, eine vereinfachte Dokumentation und eine Kontrolle des eigenen Vorgehens.

Zwei Drittel der Pferdesportler sind der Meinung, dass digitale Anwendungen eine wertvolle Unterstützung sein können, aber nicht entsprechendes Know-how ersetzen. Entsprechend stehen sie der Digitalisierung in der Pferdewirtschaft eher positiv (2019: 63 % | 2016: 53 %) gegenüber. 30 Prozent der Befragten fühlen sich rund um das Thema Digitalisierung gut informiert, 30 Prozent fühlen sich schlecht informiert. Verglichen mit der Selbsteinschätzung zum Informationsgrad in anderen Bereichen wie z. B. der Ausbildung oder Fütterung erscheint der Informationsgrad zum Thema Digitalisierung gering, daraus abzuleiten ist die Notwendigkeit weiterer Aufklärungsarbeit.

Nach Meinung der Pferdesportler wird die Digitalisierung die Pferdewirtschaft stark verändern (47 %) und zwar nach Meinung der Befragten sowohl mit positiven als auch negativen Folgen. Vorzüge werden beispielsweise in der vereinfachten Informationsbeschaffung gesehen, Nachteile im Verlust der individuellen persönlichen Betreuung.

Medientext des HFP zur neuen Studie. Weitere Informationen unter HFP-Studie Digitalisierung in der Pferdewirtschaft 2019 – Produktinformation, www.horsefuturepanel.de.

Diesen Beitrag teilen

Profile photo ofKavallo
Dies ist das Benutzerkonto von Daniela A. Caviglia, Chefredaktorin von Kavallo.

Einen Kommentar hinterlassen