Deutsche Paare in Madrid an der Spitze

Auch mit 16 Jahren noch Siegerlaune – Pret a Tour war unter Marcus Ehning in Madrid im Stechen am schnellsten. (Foto: FEI)

Dorothee Schneider gewann mi Sammy Davis Jr. in Madrid GP und Weltcup-Kür. (Foto: FEI)

Mit einem deutschen Doppelsieg endete das Weltcup-Springen in Madrid. Bei der sechsten der insgesamt 14 Stationen war Marcus Ehning im Stechen mit dem im Mitbesitz der Schweizerin Ruth Krech stehenden 16-jährigen Wallach Pret a Tout der schnellste Reiter. Mit einem Rückstand von nur 23 Hundertstelsekunden auf den Sieger platzierte sich Christian Ahlmann an zweiter Stelle. Acht Paare waren ins Stechen der mit 161’000 Euro dotierten Prüfung eingezogen. Hier bestätigte der Fuchs, dass in schnellen Springen immer mit ihm zu rechnen ist. Die Schweizer waren in Madrid etwas glücklos: Martin Fuchs mit The Sinner und Steve Guerdat mit Albführen’s Bianca hatten je einen Abwurf, Beat Mändli mit Dsarie gar zwei. Guerdat musste damit die Führung im Zwischenklassement an den Belgier Pieter Devos abgeben. Er wurde mit Espoir Dritter und liegt nun mit 55 Punkten an der Spitze vor Guerdat (47) und Scott Brash (35).

Weltcup-Sieg für Dorothee Schneider
Die vierte Etappe der Westeuropa-Liga im Weltcup Dressur wurde von spanischen Reitern dominiert, an der Deutschen Dorothee Schneider war aber für sie nicht vorbei zu kommen. Sie gewann in Madrid den Grand Prix und die Weltcup-Kür. Die Konkurrenz war überschaubar, offenbar hatten viele Dressurreiter aus Mitteleuropa die weite Reise gescheut. Mit ihrem bayerischen Wallach Sammy Davis Jr. ritt die 50-Jährige in der Kür zu 82,295 Prozent.

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