1,89 Mio. Euro sorgten für Irritation in Verden

Der Cadeau/Licosto-Sohn wurde am Hannoveraner Hengstmarkt für 1,89 Mio. Euro versteigert. (Foto: Hannoveraner Verband/Tammo Ernst)

Hannovers Jahrgang 2017 überzeugte bei der Hengstkörung in Verden. Insgesamt wurden 63 Hengste gekört, von denen 15 mit einer Prämie ausgezeichnet wurden. Die gekörten Hengste erzielten auf dem Hengstmarkt einen Durchschnittspreis von fast 92’000 Euro. Für die nicht gekörten Zweieinhalbjährigen wurden im Schnitt gut 23’000 Euro angelegt.
Gleich als Erstes betrat ein Sohn von Cadeau Noir-Licotusdie Niedersachsenhalle. Die 2000 Zuschauer feierten den ausdrucksstarken Braunen aus dem Stamm der Schwaby, der mit allem ausgestattet ist, was ein ganz Grosser braucht. Der Zuschlag erfolgte bei 1’89 Mio. Doch nicht nur die Qualität des Hengstes wird dem Publikum in Erinnerung bleiben, sondern auch der Zuschlag selbst, der zunächst für Irritationen sorgte und Auktionator Bernd Hickert das Gebot noch einmal aufnehmen liess. Der Ausnahmenhengst war der Primus der 62 Dressurhengste, von denen 42 Grünes Licht von der Körkommission erhielten. «Es war ein sehr typvoller Jahrgang mit zehn Prämienhengsten, der sich vor allem beim Longieren sehr gut gezeigt hat», sagte Heike Kemmer, Mitglied der Hannoveraner Körkommission.
21 der 33 Junghengste mit Springgenen wurden gekört. Fünf von ihnen präsentierten sich so überzeugend, dass sie mit einer Prämie ausgezeichnet wurden. Der begehrteste Springhengst war ein Schimmel v. Chacoon Blue–Winningmood v. d. Arenberg. Der Youngster mit grosser Perspektive brachte seinem Aussteller 60’000 Euro.
Der Markt der nicht gekörten Hengste hatte einen lebhaften Verlauf. Im Durchschnitt waren die 29 Hengste den Käufern 23.414 Euro wert. Am meisten brachte ein Vitalis–Sir Savoy-Sohn, der für 58’000 Euro einen neuen Besitzer fand.
Alle Ergebnisse und weitere Informationen: www.hannoveraner.com

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