Von Eckermann schnappt Schwizer WC-Sieg weg

Henrik von Eckermann riskierte mit Toveks Mary Lou alles und war schliesslich 0,33 Sekunden schneller als Pius Schwizer. (Foto: fei/arnd.nl)

Dreifacher deutscher Triumph in der Amsterdamer WC-Prüfung: Isabell Werth gewinnt mit Weihegold vor Dorothee Schneider und Helen Langehanenberg. (Foto: fei/arnd.nl)

Am Freitag hatte es Pius Schwizer in einem 2-Phasen-Springen mit der 11-jährigen Cina Donna CH zum Sieg gereicht, im Amsterdamer Weltcupspringen am Sonntagnachmittag dann aber nicht ganz: Als zweitletzter Reiter war er zum Stechen mit dem11-jährigen Cortney Cox eingeritten und übernahm mit 2 Zehntelsekunden Vorsprung auf den bis dahin führenden Daniel Deusser/Tobago Z die Führung. Der Sieg ging dann aber den zuletzt in den Stechparcours einreitenden Schweden Henrik von Eckermann: Mit Toveks Mary Lou war er noch 0,33 Sekunden schneller als Schwizer und kam in 33,01 Sekunden im Ziel an. Auf dem 10. Platz konnte sich noch Nadja Steiner Peter platzieren, sie musste sich im Normalparcours einen Punkt für Zeitüberschreitung anrechnen lassen. Im Zwischenklassement der Westeuropaliga liegt nun Daniel Deusser mit 79 Punkten in Front vor Christian Ahlmann (72) und Steve Guerdat (65), Kevin Staut (64) und Martin Fuchs (61). Vor der letzten Qualifikation in Bordeaux weist Pius Schwizer auf dem 27. Zwischenrang liegend 22 Punkte auf. 18 Reiter aus der Westeuropaliga sind für den Final in Göteborg zugelassen.
Amsterdam war auch WC-Qualifikation in der Dressur. Und dieser Platz war  ein Erfolg auf ganzer Linie für die deutschen Dressurreiter, die die ersten Plätze unter sich verteilten. An den Titelverteidigern Isabell Werth und Weihegold war aber auch heute kein Vorbeikommen. Der Sieg ging an Isabell Werth mit Weihegold vor Dorothee Schneider mit Sammy Davis Jr. und Helen Langehanenberg mit Damsey. Als Titelverteidigerin muss sich Wert natürlich keine Sorgen um die Qualifikation machen. Vielmehr könnte sie bei der Wahl des Pferdes in Schwierigkeiten kommen. Denn mit Emilio gewann sie schon in Lyon und mit Bella Rose in Stuttgart. Freilich wären das Luxussorgen, denn wer verfügt schon über drei Siegerpferde.

Drucken