Michel Dahn und Liliane Kiener ziehen die Konsequenzen

ZVCH-Präsident Michel Dahn hat wie Liliane Kiener, OK-Päsidentin CH-Schweizermeisterschaft seit 2013, den Rücktritt aus dem Vorstand eingereicht. (Foto: Sandra Leibacher)

Dass sich die Mitglieder des Zuchtverbandes CH-Sportpferde an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung von Ende Oktober zu keinem Beschluss durchringen konnten, sondern den Entscheid für den Austragungsort der nächsten Schweizermeisterschaft CH-Sportpferde auf Frühling 2019 vertagten, hat Konsequenzen: Sowohl Präsident Michel Dahn wie auch Liliane Kiener, die OK-Präsidentin der Schweizermeisterschaft, treten an der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wiederwahl an. Wie dem ZVCH-Newsletter zu entnehmen ist, kann sie sich eine weitere Austragung im Iena nicht vorstellen: «Mit der Konkurrenz des neuen Schweizer Cups sind die Bedingungen in Avenches nicht mehr vorhanden, um die Pferde des ZVCH, so wie sie es verdienen, vorzustellen.» Auch Dahn fühlt sich nach dem Ausgang der Mitgliederversammlung äusserst demotiviert. Den Entscheid wertet er als Vertrauensmangel in seine Tätigkeit und sieht sich deshalb nicht mehr als geeignete Person, um die an die CH-Zucht gestellten Herausforderungen angehen zu können. Aus dem Vorstand zurücktreten wird auch Brigitte Bisig, Verantwortliche für PR und Vermarktung. Sie hatte ihren Rücktritt allerdings schon früher bekanntgegeben.
Um eine Lösung für die Schweizermeisterschaft 2019 zu finden, ist vom ZVCH-Vorstand eine Kommission gebildet worden, die ihn bei den Abklärungen zu unterstützen hat. Der Kommission gehören an: Reto Härdi (Bremgarten), Esther Canino (Bern-Mittelland), Tamara Horisberger (Jura Demi-Sang), Kurt Reinhard (Luzern Warmblut) und Marc Etter (Private Hengsthalter).

Drucken