Armee verzichtet auf den Heissbrand

Armeepferde werden künftig nicht mehr am Hals mit dem Heissbrand markiert, weil Studien zeigen, dass das auf der Haut erhebliche Schmerzen und Stress erzeugt. (Foto: npz)

Die Pferde und Maultiere der Armee werden künftig nicht mehr mit dem Heissbrand gekennzeichnet. Der Veterinärdienst der Armee hat die Heissprägung per Anfang nächsten Jahres verboten. Das Heissprägen sei eine Methode, die aus ethischer Sicht nicht mehr mit der Entwicklung der Gesellschaft Schritt halte, heisst es in einer Mitteilung des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vom Freitag. Studien zeigten, dass eine Markierung mit dem heissen Eisen auf der Haut erhebliche Schmerzen und Stress erzeuge. Dies lasse sich durch hohe Kortisol-Werte im Blut nachweisen. Seit rund zehn Jahren arbeite die Armee parallel mit der Implantierung eines Mikrochips. Diese Methode garantiere eine hohe Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit, so dass die individuelle Identifikation der Armeepferde sichergestellt sei. Nicht betroffen vom Verbot ist das Einbrennen von Nummern auf den Hufe, wie das VBS weiter schreibt. Sie behalte ihre Bedeutung.

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