2,01 Mio. Euro für Vivaldi-Sohn in Verden

Sensationeller Preis für den Prämienhengst v. Vivaldi/Dancier. Über 2,01 Mio. Euro freuten sich Hans-Henning von der Decken, Ulrike Buurman, Rosemarie Kemper, Arnd Schwierking und Ernst Kemper (v.l.n.r.). (Foto: Hannoveraner Verband/Tammo Ernst)

Beim Hannoveraner Hengstmarkt fielen alle Grenzen. Für den sensationellen Spitzenpreis von 2,01 Mio. Euro wurde ein Prämienhengst v. Vivaldi/Dancier versteigert. Der Jahrgang 2016 entfachte ein wahres Preisfeuerwerk. Für die 50 gekörten Hengste mussten durchschnittlich 130’960 Euro angelegt werden. Die Zuschauer in der ausverkauften Niedersachsenhalle hielt es nicht mehr auf den Sitzen, als Auktionator Frederik De Backer nach über 20-minütigem Bieterduell den Prämienhengst v. Vivaldi/Dancier an die Hengsthalter Schockemöhle/Helgstrand für sagenhafte 2,01 Mio. Mio. Euro versteigerte – ein bislang bei einer Verbandsauktion in Deutschland noch nicht erreichter Spitzenpreis. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass mit dem Beginn der Zuchtsaison 2019 die Deckstationen mit dem Schwerpunkt Dressur der Paul Schockemöhle Hengsthaltung sowie die Hengsthaltung von Andreas Helgstrand zusammengelegt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass den Züchtern auch weiterhin der beste Service und hervorragendes Genmaterial zur Verfügung gestellt werden kann. Die beiden für den Februar im Auktionszentrum Vechta geplanten Hengstpräsentationen werden bereits gemeinsam veranstaltet.
Auch die Springpferde hatten es in sich. Nach den überzeugenden Auftritten beim Freispringen war es ein Prämienhengst v. Kannan/Stolzenberg, der der bestbezahlte Parcoursnachwuchs war und 150’000 Euro in die Kasse seines Züchters einbrachte. Der mit enormem Vermögen ausgestattete Dunkelbraune kommt in Olympische Hände. Wie schon bei der 135. Elite- Auktion vor 14 Tagen hatte der Ire Cian O’Connor das Spitzenpferd erworben – jetzt hat der Olympiadritte von London einen weiteren Hannoveraner ersteigert. «Diese Körung setzte neue Massstäbe für die Zucht und für die Vermarktung und ist das Ergebnis der kontinuierlichen Entwicklungsarbeit im Hannoveraner Verband», fasste Zuchtleiter Dr. Werner Schade zusammen.

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