Ponygeflüster begleitet durch den Springgarten

Was sich viele Bernerinnen und Berner wünschen, wird demnächst verwirklicht – Zutritt zum Paddock, dem schönsten Springgarten Europas. (Foto: pd)

Aufgeschreckt durch die Ankündigung des Berner Burgergemeindepräsidenten Gerhard Ludwig, den Springgarten des Nationalen Pferdezentrums Bern in nächster Zeit überbauen zu wollen, lancieren die Verantwortlichen der Reitschule der Nation das Projekt «Auf gute Nachbarschaft». Damit wird das NPZ Bern den Vorstellungen der Stadt Bern und der Burgergemeinde Bern als Besitzerin des Areals näher kommen, ist doch für sie eine Koexistenz durchaus denkbar. An der Mitgliederversammlung des SVPS, der auf dem Gelände im Dachgeschoss der Wagenremise seinen Sitz hat, informierte Vorstandsmitglied Peter Christen über die PR-Aktion zur Rettung des schönsten Springgarten Europas. Begegnen will man damit vor allem der immer wieder zu hörenden Kritik, dass Berns grüne Oase der Öffentlichkeit kaum zugänglich sei. Das soll sich nun ändern, indem in einem nicht genutzten Teil Ruheplätze mit Zuschauerplätzen auf Aussichtsplattformen geschaffen werden sollen. Hier sollen dann auch Infotafeln zum Pferdesport ganz allgemein und NPZ im speziellen aufgestellt werden sowie Biodiversitätsmassnahmen getroffen werden. Und auf einem speziellen Lehrpfad wird den Besucherinnen und Besuchern mit einem «NPZ Ponygeflüster» der Pferdesport und die NPZ-Tätigkeiten nähergebracht.

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