Belgien gewinnt Nationenpreis-Final in Barcelona

Das belgische Team mit Equipenchef Peter Weinberg zuoberst auf dem Podium am Longines Nationenpreisfinal in Barcelona. (Foto: fei)

Vom 8. Platz in der Qualifikationsrunde am Freitag aus hat die Schweizer Springreiter Equipe in Barcelona den Longines Nationenpreisfinal in Angriff genommen, auf dem 8. Platz hat sie ihn abgeschlossen. Nicht nach Wunsch lief es schon der Starteiterin Barbara Schnieper auf Cicero F mit drei Abwürfen im schön gestellten Parccours, wo die Zeit für einmal gut bemessen war. Schweizermeister Bryan Balsiger musste sich mit Clouzo de Lassus zwei Abwürfe notieren lassen, Arthur Gustavo da Silva mit Inonstop van 'T Voorhof  hatte gar 4 Fehler. Aber auch Schlussreiter Steve Guerdat wollte mit Alamo keine zweite Nullrunde gelingen und verzeichnete 12 Fehlerpunkte. Doch auch auf dem letzten Platz gingen die Reiter nicht leer aus: 66'000 Euro gab es noch dafür. Den nach der ersten Runde am Freitag eingenommenen Spitzenplatz konnte weder Italien noch Österreich halten und mussten sich an vierter respektive siebenter Stelle einreihen. Dank zwei fehlerfreien Umgängen von Nils Bruynseels/Gancia de Muze und Nicola Philippaerts/H&M Harley v. Bisshop entschied Belgien den Final für sich mit einem Total von 12 Punkten, in der Equipe ritten noch Pieter Devos/Claire Z und Jos Verlooy/Caracas. Platz zwei ging an Frankreich vor Irland mit je 16 Punkten. In der Trostrunde um den Challenge Cup für die nicht für den Final zugelassenen Equipen hatte Deutschland mit 5 Punkten die Nase vorne vor den frischgebackenen Weltmeistern aus den USA.

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