Zwei Mal EM-Bronze für Junioren-Voltigierer

Die Bronzemedaillengewinnerinnen an der Junioren-EM Voltigieren im ungarischen Kaposvár. (Foto: Monika Bieri/SVPS)

Einzug in den Final in jeder Kategorie – das war die Vorgabe der Schweizer an der Junioren-EM der Voltigierer im ungarischen Kaposvár gewesen. Mit zwei bronzenen Auszeichnungen sowie zwei knapp verpassten Podestplätzen wurde das Ziel mehr als erreicht. Die Junioren 1 der Zürcher Gruppe Harlekin an der Longe von Simone Aebi mit dem Pferd Bentley holten sich mit 7.653 Punkten die Bronzemedaille hinter dem Sieger Nordheim aus Deutschland (8.135) und Österreich (7.783).  Bronze gab es auch im Pas-de-Deux: Auf Amaretto mit Trudi Kauer an der Longe gewann das Duo Anja Schneider und Louisa Ryf mit einem finalen Score von 7.771 Platz drei. Einen Doppelsieg feierte Deutschland mit dem Paar Julian Kogel und Ronja Kahler (8.464) auf Rang 1 sowie Diana Harwardt und Peter Kunne (8.079) auf dem 2. Rang.
In den Einzelwettbewerben wurden Podestplätze jeweils nur knapp verpasst. Bei den Damen wurde Samira Garius auf Calaro AV CH an der Longe von Mirjam Degiorgi Vierte (7.849). Gold und Silber gingen an Deutschland: Fabienne Nitkowski gewann vor Alina Ross. Samira Garisu und die Österreicherin – die amtierende Weltmeisterin Nicole Brabec – hatten nach vier Runden exakt das gleiche Endresultat. In solchen Fällen zählt dann die erste Pflicht höher. Und da war leider die Österreicherin besser. Die Schweizerinnen Daria Gallo und Danielle Bürgi belegten den sechsten respektive siebten Schlussrang. Auch bei den Herren verpasste Sven Ris auf Baldus an der Longe von Martina Büttiker mit dem vierten Rang (7.661) einen Medaillenrang nur ganz knapp. Gold und Silber gingen wiederum nach Deutschland an Gregor Klehe (8.137) und Jannik Liersch (8.022).
Die VoltigiererInnen aus Deutschland durchbrachen an der diesjährigen Junioren-EM alle Rekorde und sicherten sich erstmals in der Geschichte der U18-Titelkämpfe alle Goldmedaillen. Hinzu kamen drei Silbermedaillen. Die restlichen Medaillen gingen an Österreich respektive die Schweiz.

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