Vor königlicher Kulisse und viel Prominenz

Der Ire Shane Breen gewann mit Ipswich van de Wolfsakke den Global Champions Tour Grand Prix des Prinzen von Monaco. (Foto: zvg)

Der Ire  Shane Breen gewann den Global Champions Tour Grand Prix des Prinzen von Monaco Presented by Sapinda und feierte damit den grössten Triumph in seiner bisherigen Karriere, der ihm 99 000 Euro Preisgeld eintrug. Im Stechen der sechs  fehlerfrei gebliebenen Paare verwies er auf den zehnjährigen Hengst Ipswich van de Wolfsakker mit hauchdünnem Abstand (0/35,56) den Italiener Alberto Zorzi auf Fair Light van T Heile (0/35,72) auf den zweiten Platz. Den irischen Erfolg komplettierte Denis Lynch mit Bella Baloubet (0/40,43) auf dem dritten Platz. Damit qualifiziert sich auch Breen für die im Dezember in Prag stattfindenden GC Playoffs und den Longines Global Champions Tour Super Grand Prix.  
Von den in Monaco an den Start gehenden Schweizern schaffte Pius Schwizer mit Chidmae Z im Grand Prix als einziger den Zugang zum Stechen. Zwei Abwürfe brachten ihn auf Platz 6. Mit Chidame Z gelang Schwizer am Donnerstag ein Sieg, mit About A Dream doppelte er in der ersten Prüfung vom Freitag nach. In alter Frische zeigten sich Michael und John Whitaker, die in einer 1.45/150 m-Wettbewerb mit Stechen die Plätze eins und zwei belegten. Mit einem bejubelten Sieg der Rome Gladiators (Constant van Paesschen/Marlon Zanotelli) vor den favorisierten London Knights mit Martin Fuchs und Ben Mahner sowie den Montreal Diamonds beim Teamwettbewerb Global Champions League veränderte sich die Gesamtwertung in dieser Serie. Die London Knights bauten ihre Führung auf 199 Punkte aus. Zweitplatziert sind die Valkanswaard United (183), den dritten Rang belegen nun die Rome Gladiators (137).
Die neunte Etappe fand unter dem Patronat des Prinzen Albert II von Monaco im Jachthafen von Monte Carlo statt. Wie in jedem Jahr waren seine Schwester Prinzessin Caroline von Hannover und deren Tochter Charlotte Casiraghi vom naheliegenden Palast auf die Anlage gekommen. Mitglieder königlicher Familien wie die aus Katar angereisten Sheikh Joaan bin Hamad Al Thani, Sheikha Al Mayassa bint Hamad bin Khalifa Al Thani und Prinz Talal von Jordanien liessen sich den Top-Sport in einmaliger Atmosphäre nicht entgehen. Auch Bill und Melinda Gates feuerten ihre Tochter Jennifer an, die am Wettbewerb teilnahm. 

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