Ward McLain gibt die Spitze nicht mehr ab

Triumph für den Amerikaner Ward McLaine im eigenen Land vor Romain Duguet (links) und Henrik von Eckermann. (foto: FEI)

Die 17. Teilnahme an einem Weltcupfinal der Springreiter hat der US-Amerikaner Ward McLaine vor heimischem Publikum in Omaha mit einer überragenden Leistung abgeschlossen: Mit der belgischen Stute Azur ging er in der ersten Wertungsprüfung in Front und liess sich in den folgenden zwei Prüfungen nicht mehr von der Spitze verdrängen – das Endergebnis lautete 0 Punkte. Mit dem 2. Platz von Romain Duguet mit Twentytwo des Biches, dem 4. Platz von Martin Fuchs mit Clooney und dem 8. Schlussrang von Steve Guerdat mit Bianca brachten die Schweizer Finalisten ein Resultat zustande wie kein anderes Land. Der kurzfristige Entscheid von Duguet, Twentytwo des Biches im Final einzusetzen, zahlte sich aus, konnte er sich doch mit dem Schlussresultat von 4 Punkten klar auf dem 2. Platz behaupten, derweil der drittplatzierte Henrik von Eckermann bereits 8 Zähler aufwies, Martin Fuchs und der Spanier Sergio Alvarez Moya jeweils 9 Punkte. Der vor der alles entscheidenden dritten Prüfung noch auf dem 2. Platz gelegene Belgier Gregor Wathelet musste sich 8 Zähler notieren lassen und kam hinter dem jungen Deutschen Guido Klatte auf den 7. Rang vor Titelverteidiger Guerdat, der wie Fuchs im ersten Umgang der Finalprüfung einen Abwurf hinnehmen musste.

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