Beezie Madden behält Pokal im Heimatland

Die Amerikanierin Beezie Madden gewinnt mit Breitling in Paris-Bercy den zweiten Weltcup in ihrer Karriere. (Foto: Valeria Streun)

Einen Abwurf hat sich die US-Amerikanerin mit dem 12-jährigen Breitling im letzten Umgang des Longines Weltcupfinals in Paris-Bercy leisten können. Mit dem einzigen Abwurf an der an zweiter Stelle stehenden Stationata der Dreifachen hat sie dann noch einmal kurz Spannung aufkommen lassen. Doch über den Rest des schön gestellten Parcours blieb das Paar wie an den Vortagen ohne Abwurf und ist nach 2013 mit einem Total von 4 Strafpunkten zum zweiten Mal Weltcup-Siegerin geworden. Damit bleibt der Pokal in den USA, Titelverteidiger McLain Ward belegte in Paris mit HH Azur den 4. Platz. Einen Abwurf musste auch der Schwede Henrik von Eckermann mit Mary Lou hinnehmen und verlor den bis dahin gehaltenen 2. Platz an Maddens Landsmann Devin Ryan mit dem erst neunjährigen Schimmel Eddie Blue. Besser als an den Vortagen lief es zum Schluss den beiden Schweizern Steve Guerdat und Paul Estermann. Guerdat blieb mit Bianca wie Devin Ryan in beiden Umgängen der Finalprüfung ohne Abwurf und konnte ein Preisgeld von 60'000 Euro entgegennehmen. Einen Blankoritt verzeichnete Estermann mit Lord Pepsi im ersten Umgang, im zweiten musste er sich 5 Punkte anrechnen lassen, was ihm den 13. Platz und 3000 Euro eintrug. Achter war Steve Guerdat im Weltcup letztes Jahr in Omaha geworden, als Zehnter schloss er in Paris ab. Vorgabe erfüllt, kann sich Paul Estermann sagen, der bei seinem ersten Weltcup-Final sich das Ziel gesetzt hatte, unter die besten Zwanzig zu kommen und 18. wurde.

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