Werth stellt Rangordnung wieder her: 5. Weltcup

Jawohl, es hat geklappt: Isabell Werth kommt mit Weihegold auf über 90% und gewinnt den 5. Weltcupfinal. (Foto: fei)

War Titelverteidigerin Isabell Werth mit Weihegold im Weltcup-Grand Prix von Freitag noch hinter der Amerikanerin Laura Graves mit Verdades gewesen, hat sie in der Weltcup-Kür die Rangordnung wieder hergestellt: Mit 90,567 % verwies sie Laura Graves auf den zweiten Platz, zum dritten Mal bei der vierten Finalteilnahme wurde Jessica von Bredow-Werndl mit Béatrice Bürchlers Unée BB Dritte vor dem Schweden Patrick Kittel/Deja und Dorothee Schneider/Sammy Davies jr. Dass es an Werh kaum ein Vorbeikommen gibt, hat die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten in Paris-Bercy wieder eindrücklich vor Augen geführt. Unbeeindruckt von den Fehlern im Grand Prix vom Vortag ritt sie als Vorletzte hochkonzentriert ins Viereck ein und legte zu den Italo-Hits aus den 70er Jahren eine Passage-Volte und eine perfekte Piaffe hin, um allen deutlich zu machen: «Hier bin ich, hier will ich gewinnen!» Und diesmal gab es keine Fehler, 21 Einerwechsel sprang Weihegold schnurgerade durch – der Sieg stand fest. Laura Graves erzielte in Paris mit Verdades mit über 89% ihre persönliche Bestleistung, mit welcher sie sich dennoch nicht zufrieden geben will: «Ich kenne meine Hausaufgabe.» Seinen letzten Weltcup-Final hat Unée BB bestritten. Mit dem 17-jährigen Hengst hatte sie sich fünf Mal für den Final qualifiziert, vier Mal nahmen die beiden daran teil, drei Mal wurden sie Dritte.

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