Frauen sind genau so gut wie Männer

Valeria Holinger und ihre Stute Usbekia gehen am Sonntag als Favoriten ins Rennen. (Foto: swiss-images/white turf)

Die Stars im CREDIT SUISSE – GP von Silvaplana vom kommenden Sonntag am White Turf auf dem St. Moritzersee sind natürlich Valeria Holinger und ihre Stute Usbekia. Nicht zu Unrecht, denn Frauen bringen im Rennsattel – oder wie in St. Moritz im Skikjöring – genau gleich gute Leistungen wie männliche Kollegen, wenn die ihnen anvertrauten Pferde gleich gut sind. Dies hat nämlich eine im Auftrag der englischen Thouroughbred Horseracing Industrie bei der Universität Liverpool in Auftrag gegebene Studie gezeigt. Die Untersuchung verwendete Daten aus über 14 Jahren. Darin zeigt sich aber, dass nur gerade 11,3 % der lizenzierten Jockeys weiblich sind, die zudem nur auf 5,2% Ritte kamen. Man hofft nun, dass aufgrund der Resultate aus der Studie Frauen die gleichen Chancen bekommen wie ihre männlichen Kollegen.
Doch zurück zu Valeria Holinger. Nachdem das Duo Holinger-Usbekia bereits im vergangenen Jahr nicht zu schlagen war, darf man den Sieg vom ersten Rennsonntag durchaus als Demonstration der Klasse auf dem Weg zur Credit Suisse Skikjöring Trophy bezeichnen. Natürlich werden die sieben Gegner alles daransetzen, doch noch beim Kampf um die Krone einzugreifen. Allen voran Franco Moro und der von ihm gesteuerte Perfect Swing, denen es am Sonntag immerhin gelang Usbekia und Valeria Holinger während des Rennverlaufs für kurze Zeit zu fordern.
Mit etwas kleineren Starterfeldern geht der zweite Rennsonntag des White Turf auf dem St. Moritzersee über die Bühne. Wieder stehen sieben Pferderennen im Programm, wobei die erste Prüfung um 11.30 Uhr gestartet wird. 27 Galopper, 15 Traber und acht Kandidaten im Skikjöring werden für spannende Rennverläufe sorgen. «Genau wie zum Auftakt unseres Meetings wird die Bahn ständig präpariert und das über 50 Zentimeter dicke Eis durch unsere neuen technischen Hilfsmittel beobachtet. Nach den jetzigen Prognosen soll es nachts kalt bleiben und tagsüber bis Sonntag zunehmend sonniger sein, so dass einem gelungenen mittleren Renntag nichts im Wege steht», sagt Thomas C. Walther, Vorstandspräsident des White Turf.

Drucken