US-Team zelebriert zweiten Ladys Day in Dublin

Zum erstenmal gewinnt mit den US-Reiterinnen Laura Kraut, Lillie Keenan, Equipenchef Robert Ridland, Lauren Hough und Beezie Madden ein reines Frauenteam den Dubliner Nationenpreis. (Foto: FEI/Christophe Taniere)

Der Ladies Day im Rahmen des CSIO Dublin hat zwar Tradition, doch nicht am Freitag, wenn der Nationenpreis ausgetragen wird. Das US-Team hat gestern aber einen zweiten Ladies Day zelebriert: Zum erstenmal in der Geschichte hat in der Besetzung Laura Kraut/Confu, Lillie Keenan/Super Sox, Lauren Hough/Ohlala und Beezie Madden/Darry Lou ein reines Frauenteam die berühmte Aga Khan-Trophy gewinnen können. Und erst noch mit einem Blankoresultat. Mit 5 Punkten folgt Frankreich auf dem 2. Platz vor den Niederländern. Für die Schweiz ritten Werner Muff/Daimler, Edwin Smits/Rouge Pierreville, Niklaus Rutschi/Clearwater und Steve Guerdat/Hannah. Nullrunden konnte im ersten Durchgang keiner verzeichnen, Muff und Smits mussten sich je einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung notieren lassen, Rutschi und Guerdat hatten je einen Abwurf. 6 Punkte ergab das, mit den 13 Punkten aus dem 2. Umgang lag kein Spitzenresultat mehr drin. Noch böser erwischte es Gastgeber Irland: 0 Punkte aus dem ersten Umgang und 17 Punkte aus dem 2. Parcours reichte noch für Platz 5, einen Rang vor den Schweizern. Für die Teilnahme am Nationenpreis-Final in Barcelona hatten die Dubliner Resultate allerdings keinen Einfluss mehr. Gewonnen wurde die Europaliga 1 von den Niederlanden vor Italien, Frankreich, der Schweiz, Deutschland Schweden, Irland und Spanien, sie alle sind für Barcelona qualifiziert.

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