Im Kentucky Derby wird der Traum zur Realität

Always Dreaming macht den Traum vom Derby-Sieg zur Realität.

Always Dreaming, zu deutsch immer am Träumen, heisst der dreijährige Galopper, der am Samstag die 143. Austragung des Kentucky Derby (siehe Video) gewonnen hat. Damit wurde der unter Rennpferdebesitzern vielgehegte Traum eines Derby-Sieges zur schönen Realität. Im Sattel des braunen Hengstes sass John Velazquez, der den von Todd Pletcher trainierten Favoriten von der Spitze aus sicher gegen die beiden Aussenseiter Looking At Lee und Battle Of Midway zum Erfolg ritt. Das Sieggeld von 1'635'800 Dollar ging an die US-Besitzergemeinschaft um Anthony Bonomo, Vincent Viola und West Point Thoroughbreds sowie Siena Farm.

Always Dreaming wurde in Kentucky gezüchtet, er entstammt dem ersten Jahrgang des Deckhengstes Bodemeister, der 2012 Zweiter im Kentucky Derby und in den Preakness Stakes war. Above Perfection (von In Excess), die Mutter von Always Dreaming, war eine gute Sprinterin und wusste in der Zucht von Anbeginn zu überzeugen. Sie brachte bereits den Gruppe-1-Sieger Hot Dixie Chick. Die Ausdauer, die es für die Derby-Distanz braucht, die in den USA 2000 Meter beträgt, findet sich ab der dritten Generation der Linie.

An den Yearling Sales 2015 wurde Always Dreaming in Keeneland für 350'000 Doller an Anthony Bonomo (Brookly Boyz Stables) und an die MeB Stabels, den Stall von Bonomos Frau Mary, verkauft. 2016 legten Bonomo und dessen Freund Vincent Viola ihre Rennställe zusammen. Anfang 2017 wurde ein Anteil von Always Dreaming an West Point Thorougbreds und an die Siena Farm verkauft. Dadurch wechselte der Galopper von Trainer Dominick Schettino in den Stall von Todd Pletcher.

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